Die erste Nacht in San Francisco wurde von 2 Problemen begrenzt. Erst konnte ich
nicht einschlafen und dann bin ich erst sehr spät aufgewacht. So startete der
Tag erst um 10.00 Uhr für mich. Das Hostel liegt in einer Seitenstraße und so
kommt dort auch kaum Licht zum Fenster rein. Ich hatte für heute nur einen
Erkundungsgang durch San Francisco geplant, da die meisten Sachen heute
geschlossen waren. In den USA ist Thanks Giving schon ein recht wichtiger
Feiertag. So bin ich bei blauem Himmel mal zum Union Square gegangen. Dieser
Platz ist 2 Blocks vom Hostel entfernt und dort war dann auch gleich die erste
Cable Car zu sehen. Auf dem Platz ist eine Schlittschuhbahn aufgebaut und dazu
steht auch schon ein Weihnachtsbaum auf dem Platz. Ich habe mich dann so durch
die Straßen gehangelt und wollte zum Wasser kommen. San Francisco liegt auf
einer Landzunge und so sieht man fast immer auch das Wasser. Wenn da nicht die
Berge wären. So geht es hier wirklich steil hoch und runter. Das kommt im
Fernsehen nicht wirklich rüber. So wanderte ich meistens durch Chinatown und
kam dann nach ca. 1,5 Stunden am Pier 41 an. Dieser Bereich hat den Namen
Fishermans Wharf und von dort starten fast alle Boote in die Umgebung von San
Francisco. So war dort auch schon ein toller Blick auf Alcatraz möglich. Die
Golden Gate Bridge war noch nicht komplett zu sehen, da dort ein Hochhaus im
Weg steht. Da nun um 13.30 Uhr die Sonne auch richtig Kraft hatte, war es mal
schön warm am Pier und ich konnte so den Seelöwen beim Sonnenbad zusehen. Dann
bin ich noch weiter im Ufer entlang gegangen und wollte mit der Cable Car
wieder zurück fahren. Die Route beginnt am Hafen und führt dann zur Powell
Street. Dort standen aber so viele Leute an, das mir das zu lange dauerte. So
ging ich zu Fuß los und ging den gleichen Weg, den auch die Bahn nehmen würde.
Ich folgte dann der Hyde Street und die ist ebenfalls sehr steil. So stapfte
ich die Straße hinauf und auf einer Kreuzung waren viele Leute unterwegs und
fotografierten eifrig. Dann kam auch die Cable Car den Berg hinauf und genau
auf der Kreuzung ist eine Haltestelle. So bin ich mal auf die andere
Straßenseite gegangen, um zu sehen, was denn hier so wichtiges ist. Da war ich
nun durch Zufall an der Lombard Street angekommen. An dieser Kreuzung beginnt
die Straße mit den vielen Kurven. Die Autos standen dicht an dicht, um die
Kurven zu durchfahren. Um einen noch besseren Eindruck von diesen Kurven zu
bekommen, muß ich dann mal auf den gegenüber liegenden Berg gehen. Da ist noch
ein Turm und von dort hat man bestimmt einen tollen Blick auf dieses Areal.
Ich ging dann weiter Richtung Hostel zurück und kam noch an einem Supermarkt
vorbei, der sogar geöffnet war. Da gab es dann auch mal etwas billigeres Bier
zu kaufen. Dann wurde es aber auch Zeit ins Hostel zu kommen. Ich mußte
unbedingt noch Wäsche waschen und bis 19.00 Uhr mit allem fertig sein. So war
ich 16.15 Uhr wieder im Adelaide Hostel und es war auch eine Waschmaschine
frei. Auf Big Island gab es leider nur öffentliche Waschmaschinen und die sind
teurer.
So war meine Wäsche um 18.00 Uhr gewaschen und getrocknet und ich hatte nun Zeit
sie zusammen zu legen.
Im Hostel wurde zu Thanks Giving ein typisches amerikanisches Essen angeboten
und für 7,- $ wollte ich mir das Truthahn Essen nicht entgehen lassen. So
hatten viele aus dem Hostel gebucht und die Mitarbeiter des Hostel haben den
ganzen Tag gekocht. Um 19.00 Uhr war der Aufenthaltsraum dann voll. Alle
warteten, das es was zu essen gibt. Ich bekam dann eine große Portion
Truthahnfleisch und einen besonderen Schinken. Dazu gab es Kartoffelbrei,
Bohnen, Kürbis und noch etwas, was ich nicht identifizieren konnte. Dazu gibt
es noch Cranberry Marmelade (wir nehmen Preiseilbeeren, sieht aber gleich aus).
Das war wirklich lecker und ich brauchte dann erstmal einen Verdauungsschlaf.
Am Abend war dann noch etwas Suche im Internet angesagt, damit ich viel in San
Francisco sehen kann.
Wenn morgen das Wetter gut ist, werde ich die Stadtrundfahrt mit dem Hop on Hop
off Bus machen.